Uthleder Adventszauber 2025
Mit seinem traditionellen Adventszauber läutete Heimatverein Uthlede die Vorweihnachtszeit ein. Zahlreiche Gäste hatten es sich im Heimathaus bei einem Stück Torte und einer guten Tasse Kaffee bequem gemacht. „Wir hatten nur einmal unter unseren Mitgliedern nach Tortenspenden gefragt, und schon hatten wir 15 Torten und fünf Kuchen zusammen“, freuten sich die Damen vom Tortenbüffet. In diese Kerbe schlug auch Jürgen Glade, der Vorsitzende des Heimatvereins. „Alle unsere Mitglieder sind mit Begeisterung dabei, wenn es darum geht, unsere Feste abzuhalten“. Speziell die junge Generation kümmerte sich um den Weihnachtsbaum, der in diesem Jahr von der Familie Baur gestiftet worden war. Mit schwerem Gerät rückten sie an und brachten ihn zum Heimathaus. Dort erstrahlte er am Sonntag bei Einbruch der Dunkelheit unter den Klängen des Posaunenchors unter Leitung von Oliver Findeisen zum ersten Mal in voller Pracht. Bis dahin herrschte aber auf dem Platz und im Heimathaus während des ganzen Nachmittags reges Treiben. Auf der Diele wurde an verschiedenen Ständen Schönes und Nützliches für die Adventszeit angeboten. Im Obergeschoss des Heimathauses hatte der Förderverein „Kinder in Uthlede“ die jüngsten Besucher zu einer Bastelstunde eingeladen. „Es ist schön, dass wir mit unseren Vereinen bei den Veranstaltungen immer gegenseitig unterstützen“, freute sich Jürgen Glade. Das Thekenteam hatte im Festzelt alles im Griff. Glühwein, mit und ohne Alkohol, Grog und auch Kakao waren die Renner bei dem kühlen Wetter. Gegen den Hunger gab es Bratwurst, und wer es gern etwas süßer mochte, war mit frisch gebackenen Apfelringen gut bedient. Viele Uthleder nutzten die Gelegenheit zu einem gemütlichen Klönschnack unter Dorfsleuten. Gegen Abend kam dann auch noch der Weihnachtsmann. Dicht umringt drängten die Kinder darauf, ihre Gedichte aufzusagen. Als Belohnung hatte der Weihnachtsmann für jedes Kind eine bunte Tüte mitgebracht. Außerdem begann an diesem Tag der Kartenvorverkauf für die Aufführungen der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins am letzten Januar- und ersten Februarwochenende 2026 im Heimathaus. In sechs Vorstellungen präsentieren die Laienspieler die Komödie „Wo to Höll geiht dat na’n Heven“. Schon eine Stunde vor dem Beginn des Vorverkaufs bildete sich eine Schlange am Verkaufsstand. Weitere Karten sind aber noch erhältlich bei Jürgen Glade (04296/ 1247), Thorsten Schumacher (0176/ 81692365) und Carsten Riechers (04296/ 1304). Otto Baur