TSV Uthlede feiert Jubiläumsfest

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„Hundert kann jeder, aber wir feiern 101 Jahre Turn- und Sportverein Uthlede“, das hatten sich die Mitglieder für das letzte Juniwochenende auf die Fahnen geschrieben und ein Programm für Jung und Alt auf die Beine gestellt. In den Vormittagsstunden lockten eine Hüpfburg und ein Spielparcours besonders die jüngsten Gäste auf den Sportplatz. Der Schützenverein hatte einen Stand aufgebaut, auf dem die Kinder mit Gummipfeilen auf einen Adler schießen konnten. Die Freiwillige präsentierte ihren neuen Wagen mit der aktuellen Technik. Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Drucklüfter, der mit Wasser gefüllt wurde und so mit einer Nebelwand für feuchte Kühlung bei der sommerlichen Hitze sorgte. Aber auch die anderen Ortsvereine zogen mit dem TSV an einem Strang. So backte der Heimatverein vier große Bleche Butterkuchen. Dazu kamen noch Tortenspenden von den Einwohnern. Der DRK-Ortsverein übernahm die personelle Betreuung und der Männergesangverein die musikalische Umrahmung der Kaffeetafel. Auf einer Fotowand präsentierten sich die einzelnen Sparten des Vereins. Live konnte man die jüngste Abteilung des Vereins mit der französischen Sportart Boule in Aktion erleben. Die Uthleder hatten die Hagener zu einem Turnier herausgefordert, das die Hagener gewannen. Wahrscheinlich hatten sie schon die längere Erfahrung als die Uthleder. Ebenfalls hoch her ging es auf dem Fußballplatz bei einem Kleinfeld-Juxturnier, an dem spontan gebildete Mannschaften aus Vereinen und anderen Organisationen teilnehmen konnten. Wegen der sommerlichen Hitze hatte man die Spieldauer auf zwei mal zehn Minuten begrenzt. Aber in dieser Zeit ging es richtig rund. Schließlich siegten die „brandgefährlichen Ballkünstler“ der Uthleder Feuerwehr vor der Dorfjungend aus Kassebruch und konnten den Rudi-Brammer-Gedächtnispokal entgegennehmen. Dieser Wanderpokal erinnert an den Ehrenvorsitzenden Rudi Brammer. Bis in die späten Abendstunden saßen die Teilnehmer noch in gemütlicher Runde zusammen und feierten ihren Erfolg. Bei einem halben Jahr Vorbereitung und viel Aufbauarbeit wäre den Organisatoren ein besserer Besuch zu wünschen gewesen, aber die starke Hitze hielt wohl viele Besucher in ihren kühlen Häusern fest. Eine für den Sonntag geplante zweistündige Boßeltour hatte man wegen der großen Hitze sicherheitshalber abgesagt. Aber nachdem das „Hundertjährige“ im letzten Jahr aus organisatorischen Gründen ausgefallen war, ist es den Organisatoren zu danken, dass die zum 101. Geburtstag noch etwas auf die Beine gestellt haben. Otto Baur