Theaterproben für 2026 laufen auf Hochtouren
An manchem Abend brennt noch lange Licht im Uthleder Heimathaus, denn dort laufen die Proben der plattdeutschen Theatergruppe des Heimatvereins auf Hochtouren. Ende Januar ist Premiere für „Wo to Höll geiht dat na’n Heven“. „Ich denke, wir haben wieder ein lustiges Stück gefunden, bei dem alle Mitspieler des letzten Jahres wieder dabei sein können“, sagt Carsten Schröder, der Leiter der Gruppe. Stücke gebe es genug, aber wenn man im Internet die Anzahl männlicher und weiblicher und auch alter und junger Rollen vorgebe, werde das Angebot schon kleiner, weiß Schröder. „Schön ist auch, dass wir alle etwa gleich große Rollen haben“, so der Gruppenleiter. Mit Sven Hotes, Wiemke Allmers, Gudrun und Kerstin Brockmann, Joscha Wulf, Petra Schnibbe, Thorsten Schumacher und Carsten Schröder stehen wieder die Darsteller des letzten Jahres auf der Bühne. „Ein personelles Problem bekamen wir, weil Lisa Dusdal als weitere Mitspielerin kurzfristig ausfiel“, sagt Carsten Schröder, „aber glücklicherweise haben wir mit Jessica Dahm einen Ersatz gefunden“. Die 31jährige Jessica wohnt seit drei Jahren in Uthlede und steht zum ersten Mal auf der Bühne. Sie hat nun gegenüber den anderen, die seit November am Üben sind, einiges nachzuholen. „Das wird sportlich, aber gemeinsam werden wir das schaffen“, sagt die Debütantin. Nach den weihnachtlichen Veranstaltungen ist nun im Heimathaus die Bühne aufgebaut, und die Laienspieler können neben den Texten auch die Raumaufteilung wirklichkeitsnah üben. Ute Denker als „Toschnackerin“ verfolgt alles genau mit und gibt dazu noch nützliche Tipps. Die Bühne kann mit Türen und Fenstern vom letzten Jahr weiterverwendet werden, aber sie muss noch tapeziert und ausgestattet werden. Das Stück spielt nämlich in einem Vorhof zum Jenseits. Auf dem Weg dorthin muss ein Verstorbener feststellen, dass doch einige bürokratische Hürden zu überwinden sind, um in den Himmel zu kommen. Das Publikum wird seinen Spaß haben bei dem Dreiakter von Andreas Wenning, der von Benita Brunnert ins Plattdeutsche übertragen wurde. Die Aufführungen sind am 30. und 31. Januar sowie am 6. und 7. Februar um 20 Uhr im Heimathaus. Zwei Nachmittagsvorstellungen gibt es außerdem an Sonntagen, 1. und 8. Februar um 15 Uhr. Dann werden auch ab 13.30 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten. Karten sind an der Abendkasse oder besser jetzt schon im Vorverkauf erhältlich bei Jürgen Glade (04296/ 1247), Thorsten Schumacher (0176/ 81692365) und Carsten Riechers (04296/ 1304). Otto Baur