Ruhebank am Schultenkampsweg zerstört

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Mancher Uthleder Spaziergänger wird nicht schlecht gestaunt haben, als er auf seiner beliebten Ruhebank an der Kreuzung Friedhofstraße/ Schultenkampsweg Rast machen wollte, denn die Lehne und die Sitzfläche fehlten. Durch Vandalismusfälle in den letzten Jahren war man in Uthlede schon einiges gewöhnt, doch hier waren die Holzteile nicht zerstört, sondern mit einem Schraubenzieher oder Akkuschrauber fachgerecht abgebaut und gestohlen worden. Sogar die Schrauben haben die Täter mitgenommen. „Aber was wollen die mit dem Holz machen, denn wir fertigen alles nach Maß an“, sagt Gerd Röper, der zu einer Gruppe von sieben Ehrenamtlichen gehört, die jedes Jahr die Bänke betreuen. Vor über vierzig Jahren war die erste am Buswendeplatz aufgestellt worden. In jedem Jahr sind im Dorf und auch in der Feldmark welche dazu gekommen. Gerade im letzten Jahr ist diese auf vielfachen Wunsch der Einwohner neu aufgestellt worden, weil viele beim Gassi-Gehen mit ihren Hunden hier Rast machen. Die Konsolen für die Bänke bauen die Ehrenamtlichen aus Beton. Die bleiben auch über den Winter stehen, waren aber bei dieser Bank auch schon im letzten Winter umgeworfen worden. Die hölzernen Sitzflächen werden im Frühjahr an- und im Herbst wieder abgebaut und eingelagert. „Es ist schade, dass unsere ehrenamtliche Arbeit so wenig geschätzt und sogar zunichte gemacht wird“, sagt Walter Bockhorn vom Bank-Team, „aber wir werden eine neue Sitzfläche bauen“. Otto Baur