Herbstfest des Heimatvereins 2026
Alte Technik und frischer Kuchen lockten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher zum Herbstfest des Heimatvereins Uthlede zum Heimathaus. Alte Trecker aus den 1950er und 1960er Jahren luden zum Fachsimpeln ein. An dem Mähdrescher von Janek Glade aus Uthlede aus den Sechzigern und dem von Lars Schnibbe aus Vosloge von 1982 konnte man sehen, wie die Technik sich weiterentwickelte. Ein Heinkel-Motorroller zeigte besonders den jungen Leuten, wie ihre Großeltern früher in den Urlaub gefahren waren. Die mühevolle Arbeit in Omas Waschküche demonstrierte Heike Wehmeyer aus Hagen den Besuchern. Seile zum Selberflechten bot Martin Düker, ebenfalls aus Hagen, den Leuten an. In der schattigen Diele des Heimathauses ließen sich die Besucher zu Kaffee und Kuchen nieder. 15 große Bleche Butter-, Apfel- und Zwetschenkuchen hatte das Backteam des Vereins bereits am Morgen durch den Steinbackofen geschoben. Für die Kinder gab es Wackelpudding und draußen eine Hüpfburg. Wer es gern etwas deftiger mochte, auf den warteten draußen Grillspezialitäten, Fischbrötchen und goldgelbe Forellen, frisch aus dem Rauch. „Wir haben bei der Besetzung der Stände erstmals ein Zwei-Schicht-System eingeführt, so dass alle Mitglieder auch noch Zeit zum Mitfeiern hatten“, sagt Heimatvereinsvorsitzender Jürgen Glade. Viele auswärtige Besucher waren wieder zu diesem schon traditionellen Fest gekommen, und für die Uthleder war es einmal wieder die Gelegenheit zu einem gemütlichen Klönschnack unter Dorfsleuten. Otto Baur