Erste Uthleder Ortsratssitzung 2026 im Heimathaus

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Einstimmig grünes Licht für die Bauleitplanung des Neubaugebiets „Friedhofstraße“ gab der Uthleder Ortsrat auf seiner jüngsten Sitzung im Heimathaus. Hier ging es um die 81. Änderung des Flächennutzungsplans und das Beteiligungsverfahren zum Bebauungsplan Nummer 13 „Friedhofstraße“. Antonia Funke vom Ingenieurbüro INSTARA erläuterte das Bauvorhaben und stellte die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor. Geplant ist ein allgemeines Wohngebiet mit elf Grundstücken in offener Bauweise mit einem Vollgeschoss und einer maximalen Gebäudehöhe von neuen Metern. Nachdem der Ortsrat sich für die aktuelle Bauleitplanung ausgesprochen hatte, geht das Projekt nun am 16.März in den Bauausschuss und am 19. März in den Rat der Gemeinde Hagen zur Beratung und Beschlussfassung. Danach muss der Landkreis Cuxhaven noch zustimmen. Danach kann die Vermarktungsgesellschaft „Bauen im Cuxland“ die Erschließungsmaßnahmen ausschreiben, um Daten für die Grundstückspreise der erschlossenen Flächen zu haben. „Wenn alles gut läuft, könnten dann schon im Frühjahrs 2027 dort die ersten Häuser gebaut werden“, meinte Ortsbürgermeister Marco Vehrenkamp (SPD). Etwa genauso lange könnte es mit dem geplanten Kindergarten dauern, berichtete Ratsfrau Karen Lingner-Bahr (Grüne) aus der Sitzung des Schulausschusses. Der Bauantrag werde erst Ende Februar an den Landkreis gehen, und dort rechne man mit etwas drei bis vier Monaten für die Bearbeitung. „Das wird sportlich, wenn wir den Kindergarten bis Ende des Jahres fertig haben wollen“, so Lingner Bahr. Benötigt wird das Gebäude aber schon zu Beginn des neuen Schuljahrs, weil dann die jetzigen Räume des Horts für die verlässliche Grundschule benötigt werden. Dafür müsse nun nach einer Übergangslösung gesucht werden. Ebenfalls um die Schule ging es um einen Beschluss zur Überdachung der Buswartezone am Schulhof, die bereits durch einen Zaun vom Schulgelände getrennt ist. Statt der Aufstellung eines Wartehäuschens in diesem Bereich entschieden sich die Ratsmitglieder einstimmig dafür, diese Fläche zu überdachen und mit einem seitlichen Regenschutz zu versehen, um auch mehr Platz als in einem Wartehäuschen zu haben. Ortsbürgermeister Marco Vehrenkamp gab bekannt, dass das Bürgerbüro im Heimathaus zurzeit geräumt und an der Heimatverein zurückgegeben werde. Für Sprechstunden sei er auch weiterhin erreichbar. Beim geplanten Radweg an der Lehnstedter Straße gehe es im Moment nicht voran, so Vehrenkamp. Die nächste Ortsratssitzung findet am 6. Mai ebenfalls im Heimathaus statt. Otto Baur


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