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„Augenblicke im Kreis des Lebens“ – ein Uthleder Junge erinnert sich

Dorfleben


UTHLEDE/ KÖHLEN „Augenblicke im Kreis des Lebens“, unter diesem Titel hat Reinhard Schnake, der seit über vierzig Jahren in Köhlen verheiratet ist und seine Jugend in Uthlede verbrachte, ein Buch über sein Leben geschrieben. „Ich habe oft erlebt, dass Leute von ihren Kindern oder Enkeln nach früheren Zeiten befragt wurden“, so Schnake, „aber oft fehlten die Zeitzeugen oder es gab nur noch Fotoalben“. Das sollte bei ihm nicht passieren, dachte er sich und schrieb zu seinem 70. Geburtstag ein Buch über sein Leben. Geboren wurde er am 10. Juli 1950 in Osterndorf, wo seine Eltern bei verschiedenen Bauern arbeiteten. Anfang der 1950er Jahre zog die Familie nach Uthlede und konnte sich dort einige Jahre später ein eigenes Haus bauen. So ging Reinhard in Uthlede zur Schule. Heizmaterial reinholen oder auch das Denkmal sauber machen, wenn man beim Singen im Stimmbruch war, gehörten zu den Aufgaben. „Unser Lehrer Lutz Lienau sagte den meisten von uns keine große berufliche Karriere voraus“, erinnert sich Reinhard Schnake, „aber bei einem Klassentreffen vor einigen Jahren zeigte sich, dass es doch die meisten zu etwas gebracht haben“. Auch im Posaunenchor unter dem Dirigenten Lüder Lüerssen spielte Reinhard Schnake mit, bis für ihn mit 16 Jahren der Ernst des Lebens begann und er auf die Schiffsjungenschule nach Elsfleth ging. Mehrere Reisen führten ihn quer durch Europa, und nach seiner Matrosenprüfung 1969 auf dem Schulschiff „Deutschland“ übernahm er sein erstes Schiff als Steuermann. 1973 heiratete Reinhard seine Frau Karin aus Köhlen. Die Familie baute dort ein Haus und bekam drei Töchter. Reinhard wechselte 1976 in den Hamburger Hafen, wo er als Schiffsführer von verschiedenen Schleppern bis zu seiner Pensionierung 2013 tätig war. Auch die Zeit in Köhlen beschreibt er ausführlich, wobei er im Vergleich von früher und heute in seinem Buch durchaus kritisch umgeht. Ich, Otto Baur, erinnere mich gern noch an Reinhards 33. Geburtstag am 10. Juli 1983. Wir hatten mit unserer Kapelle in der Nacht vorher in Köhlens Nachbarort Drachel auf dem Schützenfest Musik gemacht und brachten Reinhard anschließend morgens um vier Uhr noch ein Ständchen. Karin zauberte spontan ein Frühstück auf den Tisch, und wir haben in gemütlicher frühmorgendlicher Runde noch lange über alte Zeiten geplaudert. Wer mehr lesen möchte, kann das Buch im Handel oder beim Kellner-Verlag in Bremen unter der ISBN-Nummer 978-3-95651-256-8 bestellen. Otto Baur