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Theaterproben für 2020 laufen

Dorfleben


An manchem Abend brennt noch lange Licht im Uthleder Heimathaus, denn die plattdeutsche Theatergruppe übt dort für ihr neues Stück, das am 24. Januar Premiere hat. Nach dem Abschluss der Advents- und Weihnachtsveranstaltungen konnte nun endlich die Bühne aufgebaut werden, und die Laienspieler brauchen sich nicht nur auf die Texte konzentrieren, sondern können auch die Raumaufteilung und andere wichtige Schwerpunkte direkt auf der Bühne einüben. „Wenn Planten snacken kunnen“, heißt die Komödie Yvonne Struck, die von Wolfgang Binder ins Plattdeutsche übertragen wurde. Damit startet die Theatergruppe des Heimatvereins Uthlede in ihre zwanzigste Saison. Die Geschichte des niederdeutschen Theaters ist hier aber schon weitaus älter. Bereits in den 1950er Jahren veranstaltete der DRK-Ortsverein Werbeabende, auf denen stets ein plattdeutsches Theaterstück aufgeführt wurde. In den 1970er und 1980er Jahren organisierte der Männergesangverein Dorfgemeinschaftsabende, bei denen meistens ein Einakter im Programm war. Nachdem sich 1997 das Heimathaus zum kulturellen Zentrum des Dorfes entwickelt hatte, bildete sich im Heimatverein eine plattdeutsche Theatergruppe, die nun schon zum 20. Mal erfolgreich aufttritt. Eine, die noch in allen drei Vereinen mitgespielt hat, ist Gudrun Brockmann. 1973 hatte sie als junge Deern auf Wolters‘ Saal ihren ersten Auftritt bei Theater des DRK und spielte später auch bei den Einaktern des Gesangvereins mit. Bei den Stücken des Heimatverein stand sie bei allen Aufführungen auf der Bühne. Ihre Paraderolle ist resolute Magd auf dem Bauernhof. Dieses Mal gibt es aber keine Bauernkomödie, sondern einen Stoff, bei dem ein Maler Landschaftsbilder mit mäßigem Erfolg malt, bis er auf die Darstellung leicht bekleideter Damen umsattelt. So spielen mit Carsten Schröder und Sven Hotes auch nur zwei Herren, dafür aber fünf Damen (Frauke Grove, Gudrun und Kerstin Brockmann, Wiemke Allmers und Petra Schnibbe) mit. Die meisten sind dem Stammpublikum schon seit Jahren bekannt. Neu ist Petra Schnibbe aus Osterholz-Scharmbeck. „Ich bin Mitglied im Heimatverein und von den Kollegen angesprochen worden“, sagt die Debütantin, „da bin ich einfach ins kalte Wasser gesprungen“. Auch schon lange dabei ist Ute Denker als „Toschnackerin“. „Man muss von Anfang an bei den Proben dabei sein, um Schwachstellen gleich zu erkennen“, sagt Ute Denker. Der Text läuft eigentlich immer gut, nur manchmal kommt das entscheidende Stichwort nicht oder ein Spieler überspringt eine ganze Seite im Textbuch, weiß die Souffleuse aus Erfahrung. Bis zur Premiere wird aber wie in den letzten zwanzig Jahren alles gut laufen. Karten gibt es bereits jetzt im Vorverkauf bei Christa Schnibbe (04296/ 1495), Carsten Riechers (1304) und Torsten Wiulff (1472). „Seit einigen Jahren haben wir die Plätze nummeriert und damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Gerold Brockmann, der Leiter der Gruppe, der zu den sechs Vorstellungen am 24., 25., 26. und 31. Januar sowie am 1. und 2. Februar wieder volle Häuser erwartet. Otto Baur