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Bundessängerfest 2019

Männergesangsverein


„Grüß Gott mit hellem Klang“ tönte es am letzten Aprilsonntag aus zahlreichen Männerkehlen des Bundeschors in der Uthleder Sankt-Nicolai-Kirche. Der seit 1889 bestehende Sängerbund des ehemaligen Amtes Hagen hatte zu seinem alljährlichen Sängerfest eingeladen. Von den etwa zwanzig Vereinen bei der Gründung sind jetzt nur noch die Männergesangvereine Aschwarden, Kassebruch und Uthlede geblieben. So gestaltete dann auch der gemischte Chor „De Dieksänger“ aus Wersabe als Gastchor das Programm mit. Ausrichter des Festes war in diesem Jahr der Männergesangverein Kassebruch und damit auch des Chorleiter Peter Guth in diesem Jahr Bundesdirigent. Ein Santiano-Titel und auch „Der Löwe schläft heut‘ nacht“ erklangen vom Bundeschor zur Einstimmung. Mit „Siyahamba“ ging es afrikanisch weiter mit den Solovorträgen der Kassebrucher Sänger. „Die Blumen im Garten“ der Dieksänger entpuppten sich als der „Kleine grüne Kaktus“. Ebenso hatte der deutsche Titel „Mein Zuhause“ die Melodie von „My Way“ von Frank Sinantra. Renate Stegmann hatte sogar noch einen plattdeutschen Vers dazu geschrieben. Ganz auf Platt war das Lied „Dat Vörjohr“, das der Chorleiter Detlef Thiele selbst geschrieben hatte. Unter der Leitung von Henry Denker präsentierten die Aschwardener mit „La Patorella“ von Vico Torriani und „Wo meine Sonne scheint“ von Harry Belafonte zwei bekannte Melodien, die sofort ins Ohr gingen. Bei den Uthledern teilten sich Henry Denker und Willy Frank die Stabführung. „Der kreuzfidele Kupferschmied“, ein Klassiker aus der Kaffeehausmusik, bildete den Abschluss der Solovorträge. Durch das Programm führte Heinz Blendermann, der Präsident des Sängerbundes, der auch die Kulisse des Bundeschors für die Ehrung langjähriger Sangesbrüder nutzte. So wurden Henry Denker, Willy Frank, Jürgen Funke, Gerhard Dubielzig und Harry Horning, alle vom MGV Uthlede, für fünfzigjährige Mitgliedschaft geehrt. Henry Denker und Willy Frank teilen sich außerdem seit 32 Jahren das Dirigentenamt, und Jürgen Funke ist seit zwanzig Jahren Schriftführer. Wie schon vor hundert Jahren, so beschloss der Bundeschor mit dem Hermann-Allmers Lied „Wo die Weser rauscht“ auch in diesem Jahr den musikalischen Teil. Dankbarer Applaus des Publikums in der voll besetzten Kirche zeigte allen Mitwirkenden, dass es ihnen trotz rückläufiger Mitgliederzahlen wieder gelungen war, einen Nachmittag mit einem unterhaltsamen Chorprogramm auf die Beine zu stellen. Eine gemeinsame Kaffeetafel im Heimathaus bildete den Abschluss des Sängerfestes. Otto Baur