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Erntefest Uthlede 2018

Dorfleben


Bombenwetter, Bombenstimmung und 35 Festwagen, so kann man die Stimmung auf dem letzten Erntefest in der Saison im Südkreis beschreiben. Zahlreiche Zuschauer hatten sich bei dem guten Spätsommerwetter an den Straßenrändern zusammengefunden, um den Umzug hautnah zu bestaunen. Viele Anwohner hatten schon aus alter Tradition ihre Nachbarn zu Bier und einem Imbiss eingeladen und feierten Erntefest, bevor der Umzug kam. 35 Wagen und einige Fußgruppen marschierten durch Uthlede. In grün-weißen Schützenfarben geschmückt war der Wagen des Schützenvereins, der vom Hauptmann Horst Reinke auf einem Oldtimer-Trecker selbst gezogen wurde. Ebenfalls ein Oldtimer zog den Wagen des Sozialverbands Wulsbüttel-Uthlede. Im einheitlichen Outfit marschierte der Waldkindergarten Heine mit. Unter den marschierenden Gruppen war auch eine Truppe, die sich die Hagener Blühwiese als Thema vorgenommen hatte und mit Blumen das blühende Leben präsentierte. Unter den großen Wagen waren wie auf vielen Erntefesten drei Kategorien zu unterscheiden. Es gab Partywagen, auf denen besonders die jungen Leute bei lauter Musik abfeierten und gut geschmückte Wagen, die auf irgendwelchen Herbstmärkten gelaufen waren, aber keinen Bezug zum Thema Ernte hatten, und schließlich die klassischen Erntewagen, die der Jury des Gemeinderats auch die meisten Punkte entlockten. Drei Milchkannen vor seinem alten Eicher und einen historischen Heuwender dahinter hatte Friedhelm Tietjen. In die gleiche Richtung ging Janek Glade, der auf seinem Hof gleich fünf alte landwirtschaftliche Geräte als Dekoration ausgestellt hatte. Nach dem Umzug und dem traditionellen Choral „Nun danket alle Gott“ des Posaunenchors unter Leitung  von Willy Frank  gab Ortsbürgermeister Marco Vehrenkamp nach seiner Festansprache die Siegerwagen bekannt, wobei die klassischen dörflichen und landwirtschaftlichen Themen ganz klar das Rennen machten. Sieger wurde der Wagen der Holzhackerbuam aus Driftsethe, die neben ihrem Langholzwagen auch eine Performance im bayerischen Outfit boten. Angesichts des trockenen Sommers verkündeten die Holzfäller noch „Wir waren schneller als die Borkenkäfer“. Mit der kleinen Dorfkneipe erinnerten die Hinnebecker noch an die Zeit bis in den 1970er Jahren, als dort noch der Feuerwehrball auf der Diele gefeiert wurde und sich de Sektbar in der Milchkammer befand. Das war der Jury der zweite Preis wert. Den dritten Platz erreichte der Heimatverein mit seinem Bienenwagen. Preisgelder gab es für alle Wagen. 800 Preise dagegen warteten auf die Gewinner einer Tombola, die Regine Martens gemeinsam mit dem Organisationsteam zusammengestellt hatte. Zahlreiche Schausteller auf dem Platz sorgten für Unterhaltung. Seinen Auftakt hatte das Erntefest mit der 80er Jahre-Party und DJ Felix Stein am Sonnabend in der Gastwirtschaft Würger und einer großen Tombola gehabt, und mit Tanz unter der Erntekrone klang das Fest auch am Sonntagabend aus. Otto Baur