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Herbstfest des Heimatvereins 2017

Heimatverein


Zu seinem Herbst- und Backfest hatte der Heimatverein Uthlede eingeladen. Bereits am frühen Morgen hatte das Backteam mit Karl Lütvogt, Sven Coorßen und Torsten Brockmann den Steinbackofen angeheizt und 12 Platten Butter- und sechs Pflaumenkuchen durchgeschoben. Bereits einen Tag vorher hatten sie zwanzig Brote gebacken. Hausgemachte Wurst als Auflage dazu gab es im Heimathaus zum Mitnehmen. Den Kuchen genossen die Besucher an Ort und Stelle mit einer guten Tasse Kaffee. Außerdem gab es Grillspezialitäten und goldgelbe Forellen, die Christian Trowitzsch, der Vorsitzende der Angler, selbst frisch geräuchert hatte. Wer die Organisatoren des Heimatvereins kennt, weiß, dass sie den Gästen neben gutem Essen auch einiges zu Anschauen bieten. Wolfgang Siering aus Hagen deckte ein Reitdach, Waldemar Schneider aus Offenwarden machte Wagenräder aus Eichenholz, und Jens Krössig aus Vegesack schmiedete Nützliches aus altem Eisen. Die 18jährige Franziska Kirchhoff wusch Wäsche nach Methoden ihrer Urgroßmutter, und Martin Dücker flocht Seile nach Wünschen der Besucher. Die gute NSU-Quickly war gleich mehrmals in der Fahrzeugausstellung zu sehen. Gerd Röper und Walter Bockhorn präsentierten ihre Sammlerstücke. Walter Mehrtens hatte seine 250er NSU Max dazu gestellt, und mit seiner Velo Solex mit Reibrollenantrieb war Willi Salomon aus Meyenburg angereist. Ein besonderer Blickfang war der Camping-Trabbi von Frank Schwardtmann aus Harriersand. Mit einem Zelt auf dem Dach und einem Anhänger hatte man alles, was man für einen Urlaub brauchte. Mit einem Barkas, dem DDR-Bully und einem IFA F9, dem DDR-DKW zeigte der Sammler einen breites Spektrum der DDR-Autogeschichte. Auch einer von 10.000 in die DDR exportierten GOLF I von 1978 fehlte nicht. Insgesamt hat er neben anderen Modellen allein zwanzig Trabbis. „Die sollen nicht nur zum Anschauen rumstehen, sondern sie müssen bewegt werden“, sagt der Sammler. Mit seinem Camping-Trabbi hat er schon Urlaubsreisen in der ganzen Welt gemacht. Für die Kinder hatte Heiko Schnibbe eine Walze bereitgestellt, mit der sie Bob, den Baumeister spielen konnten. So war es dem Heimatverein wieder gelungen etwas für jeden zu präsentieren, wenn auch der Besucherstrom erst relativ spät einsetzte. Otto Baur