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Defibrillator am Heimathaus installiert

Dorfleben


UTHLEDE Nun ist er endlich einsatzbereit, der Uthleder Defibrillator. Mit Zuschüssen des Uthleder Windparks II war es dem DRK-Ortsverein möglich, das etwa 2300 Euro teure Gerät anzuschaffen. „Wir haben über zwei Jahre die Zuschüsse zusammengespart, um unser Projekt zu verwirklichen“, sagt die Uthleder DRK-Vorsitzende Hanna Tietje. Woher die Idee für das „Projekt Defi“ kam, weiß sie gar nicht mehr genau – wahrscheinlich aus den Reihen der Einwohner. Die Frage war nun: „Wo wird das Gerät installiert?, denn es wird ein beheizbarer überdachter Raum benötigt, der öffentlich zugänglich ist. Diese Voraussetzungen bot der Vorraum der Volksbank-Filiale, in dem der Geldautomat installiert ist. Nur das kulturelle Zentrum des Dorfes mit den meisten Veranstaltungen ist das Heimathaus mit der Schule, der Kirche, der Turnhalle, dem Kindergarten und dem Feuerwehrhaus in unmittelbarer Nähe. Das Problem war nur, dass das Heimathaus nur während der Veranstaltungen geöffnet ist. So entschloss man sich, das Gerät in einer Box an der Südwand des Hauses zu installieren. Hanna Tietje bedankte sich bei den Heimatfreunden, die die Installationsarbeiten übernommen hatten. An der Frontseite des Hauses weist ein kleines Schild auf die Box hin, die ohne Werkzeug geöffnet werden kann. Dann wird auch schon das Gerät aktiv und gibt per Ansage laustarke Anweisungen. Vom DRK-Kreisverband war der Ausbilder Günter Bürger extra nach Uthlede gekommen, um interessierte Einwohner in die Handhabung einzuweisen. Etwa vierzig Bürger, darunter auch Vertreter der Vereine, waren gekommen, um zuerst in einem Film den Gebrauch des Geräts anzusehen. Dann ging es an die praktische Handhabung, zu der das Gerät selbst die Anweisungen gibt. Mit einem sicheren Gefühl und weniger Angst vor der lebensrettenden Technik gingen die Teilnehmer nach Haus und waren sich einig: „Schön, dass wir den „Defi“ haben, aber am besten ist es, wenn es keine Notfälle gibt, in denen das Gerät gebraucht wird“. Otto Baur