Uthlede.de | Uthlede ein Dorf im Landkreis Cuxhaven stellt sich vor

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Siebziger Zone auf der Hagener Straße erweitert

Dorfleben


„Achtung Wildwechsel“ und „70 km/h“, diese beiden Schilder stehen jetzt an der Hagener Straße (L 134) zwischen Uthlede und Hagen von der Biogasanlage bis nach Hohenheide. Dort schließt die 70er Zone an die vorhandene bis zum Ortseingang von Hagen an. Grund dafür waren zahlreiche Wildunfälle in den letzten Jahren. „Allein im vorigen Jagdjahr2015/16 haben wir hier innerhalb von vier Monaten acht Stück Fallwild gehabt“, sagt die Uthleder Jägerin und stellvertretende Hegeringleiterin Conny Trowitzsch. „Auch in diesem Jagdjahr sind schon vier Stücke dem Verkehr zum Opfer gefallen, die wir teilweise noch mit dem Hund nachsuchen und mit einem Fangschuss von ihren Leiden erlösen mussten“, fügt ihr Mann Christian hinzu. Dabei hatten die Uthleder Jäger schon einiges versucht, um dieser Gefahr Herr zu werden. Reflektoren  an den Begrenzungspfählen oder Bauschaumklekse an den Bäumen, die mit Raubtierwitterung getränkt waren und das Wild vor dem Herauslaufen auf die Straße abhalten sollten, zeigten wenig Wirkung. Denn gerade beim Waldstück „Rippen Fuhren“ reicht der Bewuchs bis direkt an den Straßenrand heran, und die Rehe stehen sofort auf der Straße, wenn sie aus dem Gehölz kommen. Pinkfarbene Dreibeine, die mit Schildern auf zurückliegende Wildunfälle hinwiesen, fanden bei vielen Autofahrern keine Beachtung. Nun wurde es offiziell. Die Dreibeine wichen amtlichen Verkehrsschildern. „Nach unserem Antrag beim Landkrreis Cuxhaven wurde erst einmal ein Beteiligungsverfahren in Gang gesetzt und ein Ortstermin mit mehreren Beteiligten vereinbart“, erinnert sich Conny Trowitzsch an das einjährige Verwaltungsverfahren, bei dem sie jeden einzelnen Wildunfall dokumentiert hatte. Nun bleibt den Jägern und auch den Autofahrern zu wünschen, dass die Wildunfälle in diesem Bereich in Zukunft zurückgehen. Geschwindigkeitskontrollen dürften auch wohl dazu beitragen. Otto Baur