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Seltene Ehrung für Heinz Behnke und Herbert Körber

Schützenverein


Zwei seltene Ehrungen konnte Schützenhauptmann Horst Reinke vornehmen. Für 80jährige Mitgliedschaft konnte er Heinz Behnke aus Uthlede und Herbert Körber aus Wurthfleth mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes auszeichnen. „Damals wurden wir im Kriegerverein Wurthfleth und Umgebung schon als Kinder an den Schießsport herangeführt, weil die Nachwuchs brauchten“, erinnert sich Herbert Körber (88). Der Schießstand befand sich am Ortsausgang in Richtung Rechtebe und hatte vier Bahnen. Geschossen wurde uf 10er und 20er Ringscheiben. Die Treffer wurden durch einige Schützenbrüder in der Anzeigerdeckung angezeigt. Zum Schützenfest wurde ein großes Zelt von Gastwirt Wunsch aus Wulsbüttel aufgestellt. Das letzte Fest fand im August 1939 statt. Während der Kriegsjahre bestand der Verein weiter, und Herbert Körber kassierte die Beiträge in Wurthfleth und den Nachbarorten, als die erwachsenen Kameraden im Krieg waren. Nach Kriegsende wurden die Waffen eingezogen. Später versuchten Alfred Hotes, Jonny Weidemann und Herbert Körber einen Neuanfang, scheiterten aber an den Bürgermeistern, die ihre Zustimmung geben mussten. In Uthlede lief es ähnlich mit dem Kriegerverein. Heinz Behnke (92) kam auch als Jugendlicher zum Schießsport und wurde 1938 der letzte Kinderkönig vor dem Krieg. „Ich wusste, dass der Bolzen der Armbrust auf dem Weg zum Ziel um 30 Zentimeter fiel und hielt höher an“, erinnert sich Heinz Behnke, „da fiel der Rumpf“. Geschossen wurde damals auf dem heutigen Sportplatz unter einfachen Bedingungen. Ein neuer Stand war schon geplant, als der Krieg die Aktivitäten zum Erliegen brachte. 1950 machten die Uthleder Grünröcke einen Neuanfang. Die ersten Schützenfeste fanden in der Gastwirtschaft Wolters statt, wo auch geschossen wurde. Als die Uthleder dann ihren Schießstand in der alten Sandkuhle an der Mühle bauten, war es Heinz Behnke, inzwischen Zimmermeister, der die Bauzeichnung anfertigte. Die Wurthflether entschlossen sich, in ihrem Dorf nicht wieder anzufangen und schlossen sich den Uthledern an. „Als ich 1960 König war, traten allein 27 Schützenbrüder aus der Marsch in den Verein ein“, erinnert sich Herbert Körber. „Von solchen Mitgliederzuwächsen können wir heute nur träumen“, sagt Horst Reinke. Der Schützenhauptmann würdigte die beiden Jubilare als eine handverlesene Anzahl von Mitgliedern, die diese lange Vereinszugehörigkeit erreichten und die viel für den Verein getan haben. Otto Baur