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Nachbarn unter den Eichen

Dorfleben


„Alte Nachbarn wurden neue Nachbarn“, so könnte man die Lage der Häuser im Uthleder Neubaugebiet „Unter den Eichen“ beschreiben, denn viele Kinder, die als Nachbarn in der Achterstraße groß geworden sind, haben sich hier als Erwachsene ihre Häuser gebaut. Angefangen hatte alles damit, dass der Uthleder Maurermeister Helmut Schnibbe diese Flächen gekauft und zu Bauland erschlossen hatte. „Unsere beiden Kinder wollten damals bauen, und wir sprachen Helmut Schnibbe an“, sagt Hans Dageförde, „und der hatte auch gleich die passenden Grundstücke für uns“. Hans Dageförde war sogar noch in der Achterstraße und nicht im Krankenhaus geboren worden und betrieb dort ein Fischgeschäft. „Da wir planten, uns in einigen Jahren zur Ruhe zu setzen, kauften wir auch noch ein Grundstück am Ende der Straße“, so Dageförde. Das erste Haus wurde aber 2002 am anderen Ende von „Unter den Eichen“ gebaut. Volker Wulff, ebenfalls aus der Achterstraße, wohnte damals in Lehnstedt und wollte mit seiner Familie gern zurück nach Uthlede, aber nicht unbedingt in die Achterstraße. „Da kamen wir auf das Neubaugebiet zu sprechen und erhielten bei unseren Planungen jederzeit große Unterstützung von Helmut Schnibbe“, sagt Wulff, der Pferdesportveranstaltungen auf der ganzen Welt organisiert und sein Geschäftshaus an einer anderen Stelle von Uthlede hat, aber hier wieder mit seinen alten Nachbarn zusammen ist. Gern in die Achterstraße zurück wollte Karen Lingner-Bahr, die einige Jahre mit ihrem Mann in Rade gewohnt hatte. „Wir wollten ein altes Bauernhaus in der Achterstraße gegenüber meinem Elternhaus kaufen, haben uns dann aber doch für einen Neubau entschieden, und das „Unter den Eichen““, sagt Karen Lingner Bahr. Ganz am Anfang, in der Achterstraße 2, wuchs Bernd Bühring auf. Er baute das letzte Haus auf der Westseite der Straße. So liegen alle alten „Achterstraßler“ nebeneinander und haben einen unverbaubaren Blick nach Westen auf den drei Kilometer entfernten Weserdeich. „Bei Hochwasser können wir sogar die Schiffe auf der Weser fahren sehen“, sagt Claudia Dageförde. „Dafür haben wir aber auch den Wind aus erster Hand“, fügt Volker Wulff hinzu. Den Vorschlag für den Straßennamen hatte damals Henning Dageförde gemacht. „Ich dachte zu „Berlin – Unter den Linden“ würde auch die Adresse „Uthlede – Unter den Eichen“ gut passen“, schmunzelt Dageförde. Neben den alten Nachbarn wohnen natürlich auch noch andere Familien verschiedener Altersgruppen in dieser Siedlung. „Mit über zwanzig Kindern von einem Monat bis fast zum Erwachsenenalter sind wir auch eine der kinderreichsten Straßenzüge in Uthlede“, sagt Karen Lingner-Bahr. Ein Straßenfest im Sommer und das Anleuchten des Tannenbaums zur Adventszeit gehören neben den alltäglichen nachbarschaftlichen Beziehungen zu den Höhepunkten des Jahres. Alle Alt- und Neu-Uthleder leben hier einträchtig zusammen. „Und es ist hier doch ruhiger als manchmal in der Achterstraße“, schmunzelt Volker Wulff. Otto Baur