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Herbstfest Uthlede 2015

Heimatverein


Frische Backwaren, alte Handwerkskünste und Oldtimerautos waren die Anziehungspunkte des Herbstfestes, zu dem der Heimatverein Uthlede eingeladen hatte. Bereits am Morgen hatte das Backteam den Steinbackofen angeheizt und insgesamt 16 Bleche Butter-, Apfel und Zwetschgenkuchen durchgeschoben. Gegen Mittag hatten die Vertreter alter Handwerkskünste wie der Besenbinder Johann Gerdes aus Wehden, Reitdachdecker Wolfgang Siering aus Hagen, Messerschmied Jens Krössig aus Vegesack und Stellmacher Waldemar Schneider aus Offenwarden ihre Stände rund um das Heimathaus aufgebaut. Wagenräder aus solidem Eichenholz fertigt Schneider in alter Handwerkstradition. „Aber die braucht heute keiner mehr“, sagt der 83jährige Walli Schneider, „sind nur noch als Dekorationsobjekte gefragt“. In Omas alter Kittelschürze demonstriert Martin Dücker Waschtechnik und Bügeleisen von Anno dazumal. Mit Kernseife rückt er der Wäsche zu Leibe. Trocknung mit 1400 Umdrehungen pro Minute war damals auch noch nicht angesagt. Die interessierten Jugendlichen an seinem Stand sind froh, wenn sie die Walzen der Mangel gerade einmal gedreht bekommen. An einem alten Kohleherd backt Dückers Sohn Lars Apfelringe, ebenfalls nach Omas Rezepten. Weitere kulinarische Höhepunkte waren die goldgelben Forellen aus dem Räucherofen des Angelsportvereins und die Grillspezialitäten des Heimatvereins. Hinter dem Heimathaus präsentiert der Oldtimerclub Osterholz seine Schätze. Mancher ältere Besucher gerät ins Schwärmen beim Anblick eines NSU Prinz 4 aus den 1960ern oder eines VW-Käfers von 1958. „255.000 Kilometer mit dem ersten Motor“, erklärt der Besitzer Heinz Wichelhaus stolz. Die jüngeren Besucher fühlen sich eher angezogen von der Walze, mit der Maurermeister Heiko Schnibbe sie gern mal eine Runde drehen lässt. So war das Herbstfest ein unterhaltsamer Nachmittag für Jung und Alt. „Leider war der Besuch nicht ganz so wie erwartet“, sagt der zweite Vorsitzende des Heimatvereins, Stefan Appel, „aber das lag an dem schlechten Wetter, bei dem sich viele nicht rauswagten“. Otto Baur