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Sängerfest in Uthlede 2015

Männergesangsverein


„Grüß Gott mit hellem Klang“ tönte es auch über sechzig Männerkehlen in der Uthleder Sankt-Nicolai-Kirche. Der Sängerbund des alten Amts Hagen hatte zu seinem alljährlichen Bundessängerfest eingeladen. Ausrichter war turnusmäßig der Männergesangverein Aschwarden, der als ältester Chor des Bundes in diesem Jahr sein 150jähriges Bestehen feiert. Chronist Hans Schadereit blickte zurück auf die Anfänge, als sich die Aschwardener 1878 zunächst dem Liederbund in Blumenthal anschlossen. Als in den 1880er Jahren die Männerchöre im Amt Hagen entstanden, gründeten die Aschwardener mit den anderen Chören den heutigen Sängerbund. Passend zum zeitlichen Rückblick war auch der Solovortrag der Aschwardener und Neuenkirchener Sangesbrüder unter der Stabführung von Herbert Bartels mit „Die Uhr“ von Carl Loewe gewählt. Von der Weser sangen die Sandstedter unter Leitung von Dr. Wolf Diem, und in die spanischen Nächte entführten die Kassebrucher mit ihrem Dirigenten Peter Guth die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche. Eine Uraufführung gab es bei den Uthledern mit dem Heimatlied „Mien Uthleer“. Wilko Järger aus Meyenburg hatte den plattdeutschen Text gedichtet, und Dr. Wolf Diem den musikalischen Chorsatz dazu geschrieben. Danach ging es mit „Atemlos“ in die aktuelle Schlagerwelt. „Wir können hier jetzt nicht Helene Fischer einschweben lassen, aber ich hoffe, ihr seid auch mit uns Männern zufrieden“, sagte Heinz Blendermann, der als Bundesvorsitzender durch das Programm führte. Es dirigierten Henry Denker und Willy Frank den Uthleder Chor. Als Gäste präsentierten die Sänger aus Stotel unter Leitung von Dr. Wolf Diem zwei Stücke aus der Romantik, so dass dem Publikum an diesem Tag ein breit gefächertes Programm geboten wurde. Rhythmisches Klatschen der Zuhörer begleitete die „Lieder so schön wie der Norden“ des Bundeschores, bevor „Wo die Weser rauscht“ den traditionellen Abschluss des musikalischen Teils bildete. Mit einer gemeinsamen Kaffeetafel im Heimathaus klang das Sängerfest aus. Otto Baur